Trauma hinterlässt Spuren in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens. Die Arbeit mit diesen Spuren schafft die Grundlage für den Aufbau sicherer Verbindung, Heilung und Wachstum.
Es ist mir ein großes Anliegen, Traumawissen vielen Menschen zugänglicher zu machen und in diesen Kontexten Übersetzungen zu finden, wie sich Trauma Erleben nicht nur psychisch auswirkt, sondern auch körperliche und gesundheitliche Folgen bedeuten kann. Diese Folgen werden oftmals übersehen und nicht ausreichend in unser Leben integriert. Ich verstehe die Arbeit mit Trauma als eine universelle Aufgabe, die sowohl im Leben eines einzelnen Menschen – als auch im großen Miteinander unserer Gesellschaften wirkt und uns alle vermutlich mehr betrifft, als wir bisher annehmen.
Meine therapeutische Arbeit erweitert sich durch verschiedene Speaker, – Lehr – und Beratungstätigkeiten zum Thema Trauma im In – und europäischen Ausland, für die ich von Herzen brenne. Insbesondere die Auswirkungen von Bindungs – und Entwicklungstraumatisierungen haben nicht nur unzählige Folgen auf das persönliche Leben und die psychische Gesundheit eines Menschen, sondern bedeuten auch direkte Auswirkungen auf das eigene (Sicherheits)empfinden im Körper, in Gemeinschaften und im Bezug auf die Welt – in der sicheren Nähe zu Anderen.
Im Rahmen meiner therapeutischen Tätigkeit im Praxis Alltag begleite ich Patient:innen und Klient:innen allen Alters dabei, Ihre psychischen Belastungen, traumatischen Erfahrungen und körperlichen Erkrankungen im Sinne Ihrer persönlichen Selbstwirksamkeit aufzuarbeiten und dabei, zurück in Ihr selbstbestimmtes Leben zu finden. Ein besonderes Herzstück ist hierbei für mich die Unterstützung von Frauen mit komplexer Traumatisierung und Frauengesundheit.
Meine therapeutische Ausbildung bezieht sich im Schwerpunkt auf die Methoden der prozessorientierten und integrativen Psychotherapie auf der Grundlage der Gestalt – und Traumatherapie. Die Säulen meiner traumatherapeutischen Arbeit gründen sich aus dem Ansatz der Bindungs – und Entwicklungs – Traumatherapie als auch der neurovisuellen Aufarbeitung von traumatischer Belastung (EMDR ®,BRAINSPOTTING ®, EMI ®, TRIMB® uA. ) und klassischer Hypnose. Körperbezogen beziehe ich somatische Psychotherapie und die sensumotorischen Traumatherapie nach Pat Ogden in meine Arbeit mit ein.
Ein großer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der therapeutischen Arbeit mit Bindungs – und Entwicklungstraumatisierungen sowie unterschiedlichen Bindungsstörungen. Ergänzend zu der Psycho – und Traumatherapie integriere ich in meine Arbeit Neurowissenschaften, naturheilkundliche und funktionelle Medizin und Psychosomatik. Die Basis meines alternativ – medizinischen Schwerpunkts konnte ich im Rahmen meines weiterführenden Studiums der alternativen Medizin mit dem Schwerpunkt der Frauenheilkunde, als Oriental Medical Doctor und in meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin in China und Deutschland abschliessen.
Obwohl die Themen, mit denen ich arbeite, oft herausfordernd sind, könnte ich mir keinen erfüllenderen Beruf vorstellen.
Seit 2009 arbeite ich als freie Therapeutin selbstständig in eigener Praxis und blicke auf über 20 Jahre Weiterbildung in folgenden Fachbereichen zurück:
- Ganzheitliche Medizin mit dem Schwerpunkt der Frauenheilkunde (OMD® in China und Deutschland)
- Psychotraumatologie und Traumatherapie (zertifiziert DVP und GPTG)
- Funktionelle Medizin und Psycho-Neuro-Immunologie & Psychosomatik
- Naturheilkunde und Homöopathie (20 Jahre Fort und Weiterbildung)
- Sensumotorische und somatische Psychotherapie (Pat Ogden & K.Kain)
- Klassische Hypnose nach M. Erickson ®
- Klassische Gestalttherapie (TIB)
- Polyvagaltheorie nach S.Porges und Deb Dana
- Neurowissenschaften
- ( D.Perry, D. Siegl, B. van der Kolk, Dr. Damir del Monte)
- Neurovisuelle Traumatherapie
- EMDR®, Brainspotting® Dr.D Grand, PITT®, TRIMB®
- Vertiefende Weiterbildungen zu Bindungs – und Entwickungstraumatisierungen
- ( uA. bei B.David Elliott, Cathy Steele, M.Huber, E.McCrory, K.Brisch)
- Narm® M.Mokrus und L. Heller
Ich befinde mich kontinuierlich in laufenden Fort – und Weiterbildungen sowie laufender Intervision und Supervision.
Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem Wissen und den Möglichkeiten, die wir heute haben ein tiefes Verständnis für die notwendige Veränderung entwickeln können, die in unseren persönlichsten Bereichen gebraucht werden und darüber hinaus auch in den Kontexten unserer (Mit)Menschlichkeit offengeblieben sind.
Die heilsame Integration von erlebtem Schrecken, Schmerz, Verlust und Trauma braucht in meinem Verständnis Aufklärung, eine ganzheitliche Perspektive, schwellenarme Zugänge zu Wissen und Therapieangeboten und die Anerkennung und Würdigung der Lebensrealität von betroffenen Menschen.
Ich wünsche Ihnen auf Ihrem Weg Zuversicht und alles Gute.
Mit herzlichen Grüßen,
Ana Große Halbuer